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Innenreinigung

1. Grober Schmutz

2. Polster und Leder

3. Türfalze und Innenrahmen

4. Innenscheiben und Glas

5. Sicherheitsgurte

Aussenreinigung

1.Leichtmetallräder

2. Waschen

2a. Hartnäckiger Schmutz

2b. Teerentferner

2c. Insektenentferner

3. Außenscheiben

4.Konservierung / Politur

5. Lackschäden

6. Tür-/Fensterdichtungen

Informationen und Produkte zur Autopflege

Die Lackierung Ihres Fahrzeuges ist ständig Feuchtigkeit und dem Sonnenlicht ausgesetzt. Im Winter kommen noch Schnee, Eis, Salz oder andere Streumittel auf der Straße hinzu. Mechanische Schäden werden durch Schotter, Steinchen und Sand verursacht. IIin der Luft enthaltene Schadstoffe haben zusätzlich noch eine zerstörerische Wirkung.
Substanzen wie z.B. Schwefel, Eisen, Phosphor, Kalk, Zement, Ruß, Säure und Alkalirückstände, verkürzen die Lebensdauer des Lackes. Pollen, Vogelkot, Feuchtigkeit und salzige Seeluft haben ebenfalls eine schädigende Wirkung.
Der beste Schutz vor diesen schädigenden Enflüssen - besonders im Winter - ist häufiges Waschen und Konservieren
 

1. Grober Schmutz

Groben Schmutz beseitigen. Zuerst Fußmatten entfernen und groben Schmutz gründlich absaugen. Kofferraum und Reserveradmulde nicht vergessen.
Tipp: Beim Absaugen des verstaubten Cockpits und der Mittelkonsole hilft ein kleiner Pinsel oder aber auch ein Wattestäbchen um besser in die Ecken und Kanten heranzukommen.

2. Polster und Leder

Stoffbezüge und stoffähnliche Bezüge werden mit speziellen Reinigungsmitteln oder mit Trockenschaum und einer weichen Bürste behandelt.
Bei Naturleder genügt normalerweise ein feuchtes Tuch. Eine größere Reinigung erfolgt am besten mit einem Schwamm, der mit einer lauwarmen Lösung eines milden Feinwaschmittels angefeuchtet wurde.
Leder nicht ganz nass machen, damit kein Wasser durch die Nahtstiche sickern kann.
Anschließend mit einem weichen Lappen trocken reiben.
Falls erforderlich kann das Leder mit einem handelsüblichen Lederpflegemittel behandelt werden. Auf keinen Fall lösungsmittelhaltige Reiniger oder Sprays verwenden - die Farbschicht könnte angegriffen werden.

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3. Türfalze und Innenrahmen

Türfalze und Innenrahmen können mit einem feuchten Lappen gereinigt und anschließend getrocknet werden. Bei hartnäckigem Schmutz kann auch eine Politur verwendet werden.

 

4. Innenscheiben und Glas

Ein handelsüblicher Scheibenreiniger genügt um die Innenscheiben zu reinigen. Die Scheiben müssen gut nachgetrocknet werden, damit sie nachts blendfrei bleiben.
Tacho- und andere Anzeigeinstrumentabdeckungen sind aus Kunststoff und dürfen nicht mit chemischen Reinigern in Berührung kommen. Zudem können sie durch zu starkes Reiben verkratzt werden, womit ein einwandfreies Ablesen der Anzeigen nicht mehr gewährt ist. Hierfür gibt es Kunststoffreiniger !

5. Sicherheitsgurte

Die Gurte sauber halten, da bei stark verschmutztem Gurtband das Aufrollen des Automatikgurtes beeinträchtigt wird.
Verschmutzte Gurte nur mit milder Seifenlauge waschen, ohne die Gurte aus dem Wagen auszubauen.
Die Gurte dürfen nicht chemisch gereinigt werden, da chemische Reinigungsmittel das Gewebe zerstören können. Die Sicherheitsgurte dürfen auch nicht mit ätzenden Flüssigkeiten in Berührung kommen. Vor dem Aufrollen sollen Automatikgurte vollständig trocken sein.

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1. Leichtmetallräder

Damit das dekorative Aussehen der Leichtmetallräder über lange Zeit erhalten bleibt, ist regelmäßige Pflege erforderlich. Vor allem müssen Streusalz und Bremsabrieb spätestens alle zwei Wochen gründlich abgewaschen werden, anderenfalls wird das Leichtmetall angegriffen. Nach der Wäsche sollten die Räder mit einem säurefreiem Reinigungsmittel für Leichtmetallräder behandelt werden. Die Räder mit Felgenreiniger besprühen und ca. 10 Min. einwirken lassen, anschließend mit Wasser gut spülen.
Etwa alle drei Monate ist es erforderlich, die Räder mit Hartwachs gründlich einzureiben. Lackpolitur und andere schleifende Mittel dürfen nicht verwendet werden.
Falls der Schutzlack beschädigt ist muss er umgehend ausgebessert werden.

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2. Waschen

Die Wagenwäsche wird mit einem Auto Glanzshampoo durchgeführt. Es gibt heute Shampoos, die neben waschaktiven Substanzen auch noch hochwertige Wachse enthalten. Diese rückfettenden Zusätze bieten neben hohem Glanz auch noch Korrosionsschutzeigenschaften.
Mittel dieser Art sind für die manuelle Autowäsche vorgesehen. Shampoo gilt als rückfettend, schonend, glättend und glanzgebend. Außerdem sind heute wirkende Mitte angebotene Autoshampoos umweltfreundlich und biologisch abbaubar.
Nach der Shampooreinigung des Fahrzeugs ist die Lackoberfläche mit Wasser reichlich und gut nachzuspülen.
Grundsätzlich dürfen Pflegemittel wie auch Shampoos nicht auf heiße Lackflächen aufgetragen werden. Lauwarmes Wasser dagegen ist empfehlenswert, weil es Wachse leichter löst.

 

2a) Entfernen von hartnäckigem Schmutz

Im Frühjahr ist der Lack mancher Fahrzeuge mit einer matten, festhaftenden Schicht Winterschmutz bedeckt, der mit dem Lack bereits eine innige Verbindung eingegangen ist. Der Schmutz ist fest in die Lackporen eingedrungen.
Für eine solche Intensivreinigung werden schärfer wirkende Mittel gebraucht, wie sie z.B. unter der Bezeichnung Frühjahrswäsche im Handel sind. Im Allgemeinen lösen diese Substanzen auch Teerspritzer, Ölschmiere, ausgetrocknetes Streusalz usw. Diese Chemikalien sind außerdem in geringem Maße rückrettend und glanzgebend. Sie werden mit der Sprühpistole oder mit dem Schwamm aufgetragen und müssen auf dem Lack einige Minuten einwirken. Dann wird mit einem Schwamm nachgerieben. Anschließend mit reichlich Wasser nachzuspülen.
Damit die Mittel wirksam sind, müssen sie auf die trockene Oberfläche aufgetragen werden. Unter Wassereinfluss werden diese Chemikalien milchig und verseifen, so dass die Wirksamkeit aufhört.
Damit normaler Schmutz und Sand auf dem Lack beim Reiben keine Kratzspuren hinterlässt, muss der "Frühjahrswäsche" unbedingt eine normale Wagenwäsche mit Trocknung vorangehen. Als weitere zusätzliche Reinigungsmittel im Rahmen der Autowäsche werden Teerentferner und Insektenentferner verwendet.

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2b) Teerentferner

Auch beim Teerentferner gibt es viele Marken und Typen. Manche Teerentferner sind gleichzeitig Fleckenwasser und Feuerzeugbenzin. Für die Behandlung des Autolacks sollten vornehmlich lackschonende, milde Spezialreiniger zur Beseitigung von Teer, Bitumen und Asphaltspritzern gewählt werden. Diese Mittel sind mit einem satt getränkten Wattebausch auf die zu reinigenden, trockenen Flächen aufzutragen und einige Minuten einwirken zu lassen. Durch Nachreiben kann die Auflösung der Teerspritzer unterstützt werden. Mit klarem Wasser wird nachgespült. Zu berücksichtigen ist, dass neue Lacke in den ersten sechs Monaten mit derartigen Chemikalien noch nicht behandelt werden sollten.

 

2c) Insektenentferner

Auch bei Insektenentfernern gibt es ein reichhaltiges Angebot. Einfache Ausführungen der Insektenentferner sind alkalische Spezialseifen zur Aufweichung und Auflösung der festgetrockneten Proteine und Eiweißpolymerisate, also Rückstände von Insektenkadavern, die lackschädlich sind. Die Seife wird mit einem angefeuchteten rauen Fliegenschwamm auf die nasse insektenverschmutzte Fläche verrieben. Nach 5 bis 10 Minuten Einwirkzeit empfiehlt es sich nachzureiben. Dann wird mit klarem Wasser nachgewaschen.

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3. Außenscheiben

Ein handelsüblicher Scheibenreiniger genügt um die Scheiben zu reinigen. Zum Nachtrocknen der Scheiben dürfen nicht das Trocknungstuch der Lackflächen verwendet werden, weil Rückstände von Konservierungsmitteln Sichtbehinderungen verursachen.
Die Scheibenwischerblätter sollten regelmäßig gesäubert und ein- bis zweimal im Jahr ersetzt werden.

 

4. Konservierung und Politur

Konservierungs- und Poliermittel (nicht in der Sonne oder auf heißem Karosserieblech anwenden)
Sie sollten Ihrn Wagen so oft wie möglich konservieren. Dadurch verhinderen Sie, dass sich Schmutz auf der Lackoberfläche festsetzt und Industriestaub in den Lack eindringt.
Polieren ist nur erforderlich, wenn die Lackierung unansehnlich geworden ist und mit Konservierungsmitteln kein Glanz mehr erreicht werden kann. Wenn die verwendete Politur keine konservierende Bestandteile enthält, muss der Lack anschließend konserviert werden.
Matt lackierte Teile und Kunststoffteile dürfen nicht mit Konservierungs- oder Poliermittel behandelt werden.
Für Kunststoffteile sind spezielle Kunststoffreiniger zu verwenden. Diese reinigen und regenerieren.

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5. Lackschäden

Kleine Lackschäden, wie Kratzer, Schrammen oder kleine Steinschläge sofort mit einem Lackstift oder Ausbesserungslack (bei jeder VSCI Karosserie erhältlich) abdecken, bevor Rost ansetzt.
Sollte sich schon mal etwas Rost angesetzt haben, muss er gründlich entfernt werden. Anschließend wird auf die Stelle eine Grundierung und dann etwas Decklack aufgetragen.

6. Tür- und Fensterdichtungen

Die Gummidichtungen bleiben geschmeidig und halten länger, wenn man sie ab und zu mit einem Gummipflegemittel behandelt.
Gummidichtungen von Türen, Kofferraum und Fenstern sollten für die Winterzeit mit Silikon behandelt werden. Dann werden sie nicht porös und frieren auch nicht ein.

Zu guter letzt sollten Schlösser im Außenbereich mit Graphit und Enteiser behandelt werden, damit diese nicht einfrieren..
Und vergessen Sie im Winter nicht Ihren Kühler und Ihr Scheibenwasser mit dem jeweils dafür nötigen Frostschutzmittel zu befüllen!
Seit 2006 ist Scheibenfrostschutz im Winter Pflicht. Das schreibt die geänderte StVO vor (§2, Abs. 3a). Bis zu 40 Euro Bußgeld drohen, wenn winterliche Bedingungen vorherrschen und bei der Verkehrskontrolle kein Winterscheibenreiniger im Waschbehälter ist !

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